Laminat selbst verlegen

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Geschrieben von Wolters | in Haus | am 06. 01. 2013

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Das hölzerne Laminat ist eine tolle Alternative zum herkömmlichen Teppichboden. Mit speziellem Laminat – dem sogenannten Klick-Laminat – ist es auch für Laien möglich, den schönen Bodenbelag ohne große Probleme selbst zu verlegen. Im Vorfeld ist es wichtig zu wissen, wie viel Laminat genau benötigt wird. Auch an die Trittschallunterlage sollte gedacht werden, denn sie dämpft nicht nur Geräusche, sondern isoliert auch den Boden. Auch darf nicht vergessen werden, dass das neue Laminat mindestens 48 Stunden am Verlegeort gelagert werden muss, denn nur so kann man sicher sein, dass es sich im Nachhinein nicht verzieht. Bevor man dann mit der Verlegung beginnt, sollte die Trittschallunterlage montiert werden. Nun kann schon das Laminat ausgepackt und eingesetzt werden. Mit Keilen zur Wand sollten Dehnungsfugen geschaffen werden, die mindestens 10 mm betragen. Danach werden die einzelnen Teile einfach ineinander gesteckt und mit einem Hammer und Schlagklotz waagerecht zusammengedrückt. Genaue Stücke lassen sich mit einem speziellen Laminatschneider oder auch einer einfachen Stichsäge bequem zuschneiden. Zum Schluss werden am Rand die Zierleisten befestigt, diese können – je nach Vorliebe – geklebt, genagelt oder auch einfach aufgesteckt werden. Schon erstrahlt der Raum in einem völlig neuen Licht!

Bei Fleckenalarm im Teppichboden heißt es: Sofort reagieren

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Geschrieben von Wolters | in Tipps & Tricks | am 04. 01. 2013

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Kaum ein anderer Einrichtungsgegenstand wird so stark strapaziert wie ein Teppichboden. Wenn sich dann noch Rotwein, Schokoladenkrümel, Kerzenwachs oder andere hartnäckige Flecken auf dem Teppichboden tummeln, ist guter Rat vonnöten. Frische Flecken sollte man so schnell wie möglich entfernen. Handelt es sich um Flüssigkeiten wie Kakao oder Rotwein, sollte man die Flüssigkeit schnell mit Küchentüchern oder einem Schwämmchen aufsaugen. Hat sich Rotwein auf dem Teppich breitgemacht, sollte man ihn mit etwas Mineralwasser verdünnen und dann alles sofort wieder abtupfen. Babybrei kann unangenehme Flecken verursachen. Den nimmt man mit Essigwasser vorsichtig auf und wiederholt die ganze Prozedur mehrere Male, bis der ganze Fleck entfernt ist. Nach Möglichkeit sollte man Reiben vermeiden, denn Teppichfasern reagieren auf Reibung oft so, dass sich der Fleck nur noch vertieft. Viele Standardhaushaltshelfer reichen völlig aus, um auch hartnäckige Flecken aus Teppichfasern zu entfernen. Die chemische Keule braucht es wirklich nicht zu sein. Glasreiniger ist ein wahres Wundermittel. Handelsübliche Fensterputzmittel sind aktive Helfer gegen eingetrocknete Flecken von Kaffee, Schuhcreme, Malstifte, Rotwein und Blut. Um dem Fleck zu Leibe zu rücken, sprüht man etwas Glasreiniger darauf und lässt ihn kurz einwirken. Danach wird alles abgetupft. Bei hartnäckigen Flecken muss man den Vorgang mehrmals wiederholen, anschließend lässt man den Teppichboden trocknen und saugt ihn ab. Bei hellen Böden hat sich Zitronensäure bewährt, wie sie in dem Plastikzitronen vom Lebensmittelgeschäft vorhanden ist. Bei dunklen Teppichen sollte man vorher eine Farbprobe an einer wenig sichtbaren Stelle machen, da die Gefahr des Ausbleichens besteht. Erkaltetes Wachs löst man mit dem Messer vorsichtig ab und bügelt die Reste vorsichtig und bei niedriger Temperatur, am besten mit Lösch- oder Zeitungspapier, heraus.

Wie man einen alten Holzfußboden am besten pflegt

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Geschrieben von Wolters | in Haus | am 03. 01. 2013

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Altbauwohnungen und alte Wohnhäuser sind nach wie vor ein Traum vieler Menschen und gehen daher auf dem Immobilienmarkt weg wie geschnitten Brot. Nach dem erfolgreichen Kauf sehen sich die glücklichen Besitzer jedoch oft einigen Problemen gegenübergestellt. Zum Beispiel der Frage, wie man die wunderbaren, alten Holzfußböden am besten pflegt und wieder ansehnlich macht. Um den Wert des geliebten Objekts nicht zu schmälern ist anzuraten, den Holzboden in seiner ursprünglichen Art zu erhalten. In letzter Zeit habe ich in meinem Umfeld einen bedauernswerten Trend zum Überdecken per Laminat oder Teppich festgestellt. Ausgehend von einem ‘herkömmlichen’ Parkett, das heißt, einem Holzboden, der nicht mit Stierblut eingelassen ist, ist die Aufarbeitung und Pflege gut zu bewerkstelligen. Zuerst einmal muss klargestellt werden, um, was für eine Art von Holzboden (Fischgrätparkett, Dielenboden, Stäbchenparkett usw.) es sich handelt, um die Strukturrichtung des Holzes zu bestimmen. Füllen sie Löcher und Macken mit einer speziellen, günstigen Holzreparaturpaste. Hierauf sollte der Boden geschliffen werden. Hierfür gibt es Maschinen zu leihen, ich empfehle jedoch den Schliff mit einem feinen Schleifpapier von Hand. Hier ist ein Arbeiten mit wenig Druck in Strukturrichtung zu empfehlen, um die Maserung nicht zu zerstören. Danach den Boden gründlichst von Rückständen reinigen. Zur Politur des Parketts empfehle ich den Einsatz von z. B. Lein-, Oliven- oder hellem Nussöl, je nach zugrunde liegender Holzfarbe. Auch hier sollte mit der Maserung gearbeitet werden. Das Öl muss völlig einziehen und die Prozedur eventuell wiederholt werden, bis das Holz wieder in alter Farbe erscheint. Wenn das Holz auch nach dem Trocknen seinen Urton behält, können Sie das Versiegeln durchführen. Hier empfehle ich Bohnerwachs. Es kommt dabei darauf an, es möglichst gründlich aufzubringen. Auch hier bevorzuge ich Handarbeit, da auf diese Weise das Wachs besser dosiert werden kann. Noch einmal maschinell nachpolieren und nun sollte Ihr Holzfußboden wieder strahlen.

Moderne Küchen – funktional und formschön

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Geschrieben von Wolters | in Haus | am 03. 01. 2013

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© Couperfield - Fotolia.com

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Die Küche ist des Deutschen liebstes Gut. Das sei einmal dahin gestellt, jedoch verbringt der Mensch keinen unwesentlichen Teil seines Lebens in der Küche. Der moderne Mensch sollte dementsprechend auch eine moderne Küche besitzen. Doch sollte diese nicht nur gut aussehen, sondern auch funktional sein. Deshalb dürfen einige Elemente keinesfalls fehlen.

Kochen macht Spaß. Jedoch nur mit dem richtigen Equipment und in der richtigen Umgebung. Eine klare Linienführung bestimmt das Design einer modernen Küche. Eines der wichtigsten Einbauten: eine Spüle. Ohne die geht es nicht. Eine gute Variante ist eine Spüle aus Keramik. Diese ist nicht nur besonders stabil und beständig, sondern auch einfach in der Pflege. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als wertvolle Zeit mit Polieren und Schrubben zu vergeuden. Heiße Töpfe können überdies hinaus auf Keramik getrost abgestellt werden. Auch sehr beliebt sind Eckspülen. So ergibt sich eine größere Arbeitsfläche und der Platz in einer Ecke wird wunderbar ausgenutzt.

Weiterhin unverzichtbar ist eine großflächige Arbeitsplatte. Diese gibt es aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Farben und Musterungen. Hier ist der eigene Geschmack Trumpf.

Eine stabile und funktionale Rückwand erleichtert das Saubermachen nach dem Kochen. Beispielsweise kann die Rückwand aus dem gleichen Material wie die Arbeitsplatte gewählt werden. Oder aber aus Edelstahl. So kann ruhig mal etwas daneben gehen, ohne dass sofort zu Pinsel und Farbeimer gegriffen werden muss.

Um vernünftig kochen zu können, darf ein Herd selbstredend nicht fehlen. Ein energiesparendes Gerät existiert in jeder modernen Küche, die Herdplatten können in verschiedenen Ausführungen gewählt werden. Ob Gas-, Keramik- oder Induktionskochplatten – auch hier dominiert der eigene Geschmack. Sterneköche mögen Induktionsherde übrigens am liebsten. Eine passende Dunstabzugshaube sorgt für Sauberkeit in der Küche. Neue Modelle haben eine 100-prozentige Fettabscheidung und sind extrem leise. Der Backofen – am besten mit Grillfunktion – gehört zu einem guten Herd natürlich dazu.

Kühlen und Gefrieren mit einem Gerät der Energieeffizienzklasse A ist am besten für moderne Küchen geeignet. So wird keine wertvolle Energie verschwendet, Strom gespart und gleichzeitig der Geldbeutel geschont.

Geschirrspüler der neusten Generation sind nicht nur sehr leise, sondern verfügen über niedrige Verbrauchswerte und schonen das Geschirr.